Hygienekonzept

der Kreisvolkshochschule Mansfeld-Südharz e.V.

zur stufenweisen Wiederaufnahme der Bildungsleistungen

in der öffentlich verantworteten Erwachsenenbildung

in Anlehnung

an das Konzept

des Verbandes der Erwachsenenbildung in Sachsen-Anhalt e.V. vom 07.05.2020,

an den Rahmenplan für die Hygienemaßnahmen, den Infektions- und Arbeitsschutz an Schulen im Land Sachsen-Anhalt während der Corona-Pandemie und

an die 14. SARS-CoV-2 Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen-Anhalt.

Das Konzept ist für die Durchführung von Bildungsveranstaltungen und dem notwendigen Vor-Ort Arbeiten der VHS-Leitung und Verwaltung ab dem 23.09-2021 ausgelegt.

Sangerhausen, den 23.09.2021

Inhaltsverzeichnis

Grundlagen 3

Zugang zur Einrichtung /Verkehrswege 4

Arbeitsplatzgestaltung 5

Unterrichtsäume 5

Hauptberufliches Personal in den Bildungseinrichtungen 6

Dozent*innen 6

Teilnehmende an Bildungsveranstaltungen 7

Unterrichtsgestaltung 7

Besondere Anforderungen im Programmbereich Gesundheit 8

1. Grundlagen

Dieses Konzept stellt für die Kreisvolkshochschule Mansfeld-Südharz e.V.

die Umsetzung der Handlungsempfehlungen und Richtlinien

des Bundes,

des Landes Sachsen-Anhalt,

des Landkreises Mansfeld-Südharz und

des Verbandes der Erwachsenenbildung in Sachsen-Anhalt e.V.

zur Durchführung der Bildungsarbeit in der öffentlich verantworteten Erwachsenenbildung dar.

Grundlage des Konzeptes bildet die Fünfte AEVO der 14. SARS-Cov-2 Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen-Anhalt.

Es berücksichtigt prioritär den Schutz der Teilnehmenden an Bildungsveranstaltungen und Mitarbeitern und Dozenten vor einer Infektion mit dem Erreger der COVID19-Epidemie.

Weiterhin beinhaltet das Konzept Maßnahmen in den Einrichtungen der öffentlich verantworteten Erwachsenenbildung, wie im Fall einer Infektion die Kontaktketten der Teilnehmenden nachvollzogen werden und durch Gesundheitsämter angemessene Maßnahmen zur Eindämmung von Infektionsherden eingeleitet werden können.

Die Umsetzung des Konzeptes erfolgt regional im Landkreis Mansfeld-Südharz in

Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Mansfeld-Südharz.

Die Notwendigkeit einer stufenweisen Wiederaufnahme des Lehrbetriebes an den Einrichtungen der öffentlich verantworteten Erwachsenenbildung ergibt sich aus folgenden Punkten.

1. Prioritär steht der Schutz von Teilnehmenden, Dozenten und Miatrabeitern vor Neuinfektionen sowie in Kooperation mit dem Gesundheitsämtern, geeignete Maßnahmen bei Auftreten von Infektionsherden einzuleiten.

2. Bildungsprozesse dürfen für einen Lernerfolg der Teilnehmenden nicht zu lange unterbrochen werden. Die erfolgreiche Gestaltung von Bildungsprozessen in der Erwachsenenbildung wird maßgeblich am Lernerfolg der Teilnehmenden gemessen.

3. Aus wirtschaftlichen Erwägungen ist eine zeitnahe Wiederaufnahme des Lehrbetriebs für die Aufrechterhaltung einer pluralen Trägerlandschaft in der öffentlich verantworteten Erwachsenenbildung erforderlich, da die Landeszuschüsse im Gegensatz zu Schulen und Berufsschulen basierend auf erbrachte Bildungsleistungen als Anteilsfinanzierung gewährt werden.

2. Zugang zur Einrichtung / Verkehrswege

2 Kontrollierter Zugang

Der Zugang zu den Bildungseinrichtungen erfolgt einzeln und kontrolliert.

2.1. Das Betreten aller Geschäftsstellen der KVHS MSH e.V. ist nur mit angelegtem Mund- und Nasenschutz erlaubt. Der Zutritt zu den Gebäuden ist nur einzeln zulässig. Ein Abstand von 1,5 Metern ist dabei einzuhalten. Ein Mund- und Nasenschutz ist während des gesamten Aufenthalts auf dem Schulhof, in den Fluren, Toiletten und allen geschlossenen Räumen zu tragen.

2.2. Jede Person,hat beim Betreten ab 23.09.2021 eines Gebäudes einer Geschäftsstelle

einen Nachweis über zweimalige Impfung oder

einen Nachweis über eine Genesung oder

einen Nachweis über einen negativen Test - SARS-CoV-2 Virus, der nicht älter als 24 Stunden ist

vorzuweisen.

Liegt kein Test vor, ist eine Selbsttest unter Aufsicht einer Mitarbeiter*in durchzuführen.

Die Nachweise werden von den Mitarbeiter*innen am Eingang kontrolliert.

Personen ohne einen der genannten Nachweise können nicht an den Bildungsveranstaltungen teilnehmen.

2.3. Alle Personen, die in der KVHS MSH e.V zu Gast sind oder arbeiten, betreten und verlassen das jeweilige Gebäude:

Geschäftsstelle Sangerhausen, Karl-Liebknecht-Straße 31, ausschließlich durch die Haupteingangstür (Altbau),

Geschäftsstelle Sangerhausen, Wilhelm-Koenen-Straße 37 , ausschließlich durch den Seiteneingang Pausenhof links,

der Geschäftsstelle Lutherstadt Eisleben nur durch den Seiteneingang untere Parkstraße,

der Geschäftsstelle Hettstedt durch den Eingang Lindenweg 1-2.

2.4. Die Anwesenheit im Gebäude von Mitarbeiter*innen und und Gästen nach Betreten im jeweiligen Hauptbüro der KVHS MSH e.V. mit Hilfe der LUCA-App zu dokumentieren.

Dozenten und Teilnehmer an Bildungsveranstaltungen haben ihre Anwesenheit mit Hilfe der LUCA-App im Unterrichtsraum zu dokumentieren. Verfügt ein Teilnehmer oder Dozent nicht über die LUCA-App, hat er sich auf einer gruppenspezifischen vorgegebenen Liste schriftlich zur Veranstaltung zu registrieren.

3. Sanitäre Anlagen

In den sanitären Anlagen sind in Bezug auf die Gesamtteilnehmerzahl ausreichend Gelegenheiten zum Händewaschen, mit Möglichkeit zum Einhalten des Abstandsgebotes mit Flüssigseife und Einmalhandtüchern, gewährleistet.

Die Reinigung der sanitären Anlagen und Überprüfung auf ausreichende Hygieneartikel (Flüssigseife und Einmalhandtücher) erfolgt in Abständen von 90 min und ist in den jeweiligen Toiletten zu dokumentieren

Folgende Areale werden besonders gründlich, täglich gereinigt:

- Türklinken und Griffe (z. B. Schubladen- und Fenstergriffe) sowie der Umgriff der Türen,

- Treppen und Handläufe,

- Tische und Telefone,

- Alle weiteren Griffbereiche, wie z.B. Computermäuse und -tastaturen,

- Lichtschalter.

Die Reinigung der Areale und Kursräume erfolgt nach dem jeweiligen Kursende und ist im jeweiligen Hauptbüro unterrichtsraumweise zu dokumentieren.

4. Außenbereich

Hinweise für Teilnehmende/ Kunden sind sichtbar angebracht und weisen auf die Einhaltung des Abstandsgebotes hin.

Im Außenbereich besteht Maskenpflicht.

5. Arbeitsplatzgestaltung

Bei Mehrfachbelegungen in Büros wird der Mindestabstand von 1,5 Metern gewährleistet.

Home-Office

Soweit betrieblich bedingt Home-Office möglich ist, sind Büroarbeiten im Home-Office auszuführen. Falls dies nicht möglich ist, wird die Arbeit so organisiert, dass Büroräumlichkeiten alternierend genutzt werden können. Allen Mitarbeitern wird Home-Office angeboten. Home-Office ist von allen Mitarbeitern soweit wie möglich zu nutzen.

Personenbezogene Arbeitsmittel

Arbeitsmittel werden personenbezogen verwendet. Werden Arbeitsplätze gemeinsam genutzt, so sind die Mitarbeiter*innen verpflichtet, ihre Arbeitsmittel weg zu räumen. Ist dies nicht möglich sind alternativ nach Verlassen des Arbeitsplatzes Tischplatten, Arbeitsplatten, Telefonapparate, Tastaturen, Computermäuse, Ein- und Ausschalter von Geräten sowie Türklinken und Lichtschalter mit einem angefeuchteten Tuch in Seifen- oder Spülmittellösung zu reinigen und zu protokollieren.

Arbeitsplätze mit Kundenkontakt z.B. im Bereich der Anmeldung werden in besonderem Maße zu geschützt:

1. Markierungen für den Abstand von 1,5 Metern für die Anmeldung/Beratung von

Teilnehmenden/ Kunden sind angebracht.

2. Eine transparente Abtrennung zwischen Kunde/ Teilnehmer*in und Mitarbeiter*in ist an jedem zutreffenden Platz installiert.

3. Bei der Abwicklung von Zahlungsverkehr, vorzugsweise bargeldlos, werden Einmalhandschuhe verwendet.

6. Unterrichtsräume

Die Unterrichtsräume sind so gestaltet, dass das Abstandsgebot von min. 1,5 Metern im Vorder- und Nebenbereich zu den einzelnen Teilnehmer*innen im Kurs eingehalten wird.

In den Unterrichtsräumen sind für die Teilnehmenden gut sichtbar Hinweisschilder zur Einhaltung der Hygienevorschriften angebracht.

Sofern in den Unterrichtsräumen Waschbecken vorhanden sind, werden dort Spender mit Flüssigseife sowie Einmalhandtücher für die Teilnehmenden und Dozent*innen zur Verfügung gestellt.

7. Hauptberufliches Personal in den Bildungseinrichtungen

Das hauptberufliche Personal der Bildungseinrichtung wurde über die konkreten Hygienevorschriften der Einrichtung belehrt.

Die Belehrung beinhaltet die Verantwortung jedes Mitarbeiters/jeder Mitarbeiterin, die Hygienevorschriften in der Einrichtung konsequent umzusetzen. Gegenstand der Belehrung sind:

- Zugangskontrolle,

- Testpflicht 2x wöchentlich für Mitarbeiter*innen

- Abstandsgebot,

- Persönlicher Schutz durch regelmäßiges Händewaschen (20 – 30 Sekunden mit

Flüssigseife),

- Persönlicher Schutz und Schutz der Teilnehmenden, sofern das Tragen von

Schutzmasken im Gebäude durch die räumlichen Gegebenheiten erforderlich ist,

- Reinigung der Büros, der Kursräume, der Verkehrsflächen sowie der sanitären Anlagen,

- Sichere Abfallentsorgung,

- Lüftungsintervalle für Büros, Kursräume, Verkehrsflächen sowie die sanitären Anlagen.

In jeder Geschäftsstelle ist die jeweilige Geschäftsstellenleiterin als Hygieneverantwortliche festgelegt. Sie kontrolliert, dokumentiert und verantwortet in der Geschäftsstelle die Umsetzung der Hygienemaßnahmen in der jeweiligen Geschäftsstelle.

Die jeweils anwesenden Mitarbeiter*innen sind jederzeit in der Lage, darüber Auskunft zu erteilen, wie viele Personen sich aktuell in welcher Bildungsveranstaltung im Gebäude aufhalten.

Hauptberufliches Personal in den Einrichtungen, die durch eine Vorerkrankung oder sonstiger Gründe zur Hochrisikogruppe zählen, arbeiten weiterhin vorzugsweise im Home-Office.

8. Dozent*innen

Die Dozenti*innen an Bildungsveranstaltungen tragen sich zu jeder Präsenzveranstaltung in eine Anwesenheitsliste ein. bzw. loggen sich im Unterrichtsraum mit der LUCA-App ein. Name, Anschrift sowie Telefonnummer und/ oder E-Mail – Adresse werden erfasst.

Die Dozent*innen erklären sich mit ihrer Unterschrift einverstanden, dass ihre

Daten auf Anforderung an die regionalen Gesundheitsämter übergeben werden dürfen.

Die Tätigkeit von Dozent*innen erfolgt auf Honorarbasis. Die Dozent*innen werden vor Wiederaufnahme der Lehrtätigkeit über folgende Punkte belehrt und verpflichten sich im Rahmen ihrer Tätigkeit auf die Einhaltung der Hygienevorschriften zu achten:

- Abstandsgebot

- Persönlicher Schutz durch regelmäßiges Händewaschen (20 – 30 Sekunden mit

Flüssigseife)

- Persönlicher Schutz und Schutz der Teilnehmenden durch das Tragen von Schutzmasken, sofern der Unterrichtsraum dies erfordert.

- Betreten des Kursraumes erst nach Reinigung aller Berührungsflächen (Tische, Lichtschalter, aktive Tafeln, ...) im Kursraum nach spätestens 90 Minuten (mit

Seifenlösung angefeuchteter Lappen) und Lüftung im Kursraum durch einen

VHS-Mitarbeiter.

Sofern Dozent*innen durch eine Vorerkrankung oder aus sonstigen Gründen zur Hochrisikogruppe zählen, werden sie zum Schutz vor Infektionen in den aktuellen Bildungsveranstaltungen nicht eingesetzt.

Die jeweils sich vor Ort befindlichen hauptberuflichen Mitarbeiter*innen der Einrichtung, sind für die Einhaltung der Vorschriften sowie deren Dokumentation verantwortlich.

9. Teilnehmende an Bildungsveranstaltungen

Beim ersten Besuch einer Bildungsveranstaltung nach Wiedereröffnung werden

die Teilnehmenden über die Einhaltung der Hygienevorschriften mit folgendem Inhalt belehrt:

- Abstandsgebot,

- Tragen von Schutzmasken sowie eine Erläuterung der Markierungen auf den

Verkehrsflächen,

- Regelmäßige Handhygiene (in den Pausen): regelmäßig und sorgfältig mindestens 20-30

Sekunden mit Seife die Hände waschen,

- Die Husten- und Niesetikette einhalten - Husten und Niesen in die Armbeuge. Beim

Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand halten, am besten weg drehen,

- Keine Ansprache Auge-in-Auge.

Die Teilnehmenden an Bildungsveranstaltungen haben sich zu jeder Präsenzveranstaltung zu registrieren.

Die Teilnehmenden erklären sich mit ihrer Registrierung einverstanden, dass ihre

Daten auf Anforderung an die regionalen Gesundheitsämter übergeben werden dürfen.

10. Unterrichtsgestaltung

Folgende Festlegungen gelten für die Unterrichtsgestaltung:

- im Unterrichtsraum besteht Maskenpflicht mit Ausnahme von Gruppen, die vollständig geimpft oder genesen sind

- Im Unterricht wird auf Partner- und/ oder Kleingruppenarbeit verzichtet,

- Einhaltung kontaktloser Umgangs- und Sozialformen,

- Vermeidung gemeinsam genutzter Gegenstände – kein Austausch von Arbeitsmitteln,

- Keine „Durchmischung“ mit anderen Kursgruppen (Pausengestaltung),

- Toilettengänge möglichst einzeln,

- In den Pausen lüften, Tische abwischen und Hände waschen

- der Unterricht ist soweit wie möglich über die Onlineplattform der KVHS MSH e.V. durchzuführen

11. Besondere Anforderungen im Programmbereich Gesundheit Bewegung

Für Bewegungskurse gelten strengere Anforderungen als in Angeboten ohne Bewegungsanteil, z.B.:

- Einhalten des Mindestabstandes von 1,5m auch bei Bewegungsanteilen,

- Das Tragen einer Schutzmaske wird empfohlen,

- Mitbringen eigener Matten und Handtücher,

- Umkleiden und Duschen zu Hause,

- in den Kursräumen stehen Seifenlauge mit Lappen zur Reinigung von Kursmaterialien zur Verfügung,

- häufigeres Durchlüften,

- keine Partnerübungen,

- keine Übungsmaterialien teilen.

12. Ernährung

Alle Veranstaltungen, in denen Teilnehmende gemeinsam kochen, bleiben bis auf weiteres ausgesetzt.

Sangerhausen, den 23.09.2021

Jürgen Reitter

Leiter Kreisvolkshochschule Mansfeld-Südharz e.V.